Freitag, 25. Mai 2007

FINGER ZEIGEN SCHULISCHE BEGABUNG

Röntegnbild einer Hand | Copyright: Pablo Alberto Salguero Quiles / GNU FDL
Bath/ England – Psychologen der Bath University wollen in einer vergleichenden Studie herausgefunden haben, dass die Proportionen der Finger Auskunft über schulische Leistungsfähigkeit und wissenschaftliche Begabung geben.

Die jetzt im „British Journal of Psychology“ veröffentlichte Studie von Dr. Mark Brosnan belegt, dass Schüler mit langen Fingern in Literaturtests besser abschneiden, als beispielsweise in Mathematik. Ein Grund für diese physiologische Ausprägung liege bereits in unterschiedlichen Hormonpegeln im Mutterleib: "Bei Testosteron unterstützen wahrscheinlich die Entwicklung jener Hirnhälften, die für die räumliche Vorstellungskraft und mathematische Fähigkeiten verantwortlich sind“, so Dr. Mark Brosnan gegenüber der BBC. "Östrogene fördern jene Berieche die etwa für die Ausprägung sprachlicher Eigenschaften verantwortlich sind. Interessanterweise sind es auch diese Hormone, die sich im Wachstum der Finger widerspiegeln.“

Kinder, die einem erhöhten Testosteronspiegel ausgesetzt waren, tendieren deutlich dazu einen längeren Ringfinger zu haben. Östrogen hingegen fördere das Wachstum des Zeigefingers.

„Anhand der Fingerlängen können wir nun auf den entsprechenden Hormonpegel im Mutterleib schließen. Unsere Studie zeigt nun, dass wir damit auch die unterschiedlich ausgeprägten Lernfähigkeiten vorhersagen können“
, erläutert Brosnan.


Er fügt jedoch hinzu: „Wir behaupten zwar nicht, dass eine Fingerabmessung akademische Zulassungstests (SAT) ersetzten sollen, geschweige denn können, doch gibt uns das Ergebnis unsere Studie interessante Einblicke über unsere angeborenen kognitiven Fähigkeiten.“

Quelle: bbc.co.uk /
bps.org.uk/publications/jBP
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