Montag, 16. April 2007

WELTWEITES MYSTERIÖSES BIENENSTERBEN Mobilfunk als Ursache?


Bienenvolk | Copyright: Wausberg/GNU FDL

London/ England - Nachdem in den USA bereits mehr als 70 Prozent der Bienenbestände auf mysteriöse Weise verschwunden sind und auch in Europa immer mehr Bienen verschwinden, läuft die Suche nach einer Erklärung für die "Colony Collapse Disdorder (CCD)" auf Hochtouren. Auch in Deutschland sind nach Angaben des "Deutschen Berufs und Erwerbs Imkerbundes (DBIB)" bereits 25 Prozent betroffen. Eine neue Theorie macht nun Mobilfunkstrahlen für das rätselhafte Bienensterben verantwortlich.

Der britische "The Independent" beruft sich auf Ergebnisse von Studien eines Forscherteams um den Physiker Jochen Kuhn von der Universität Koblenz-Landau. Kuhn untersuchte den Einfluss hochfrequenter Strahlung auf Bienen. Das bisherige Ergebnis läßt vor dem Hintergund der neuen Theorie aufhorchen: Jene Insekten, die hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung durch Sendestationen von DECT- und GSM-Telefonen ausgesetzt waren, fanden schlechter zu ihrem Bienenstock zurück als jene ohne Belastung. "Bei Wabenfläche und -gewicht gab es einen Trend zu Ungunsten der bestrahlten Bienen, aber keine Signifikanz", sagte Kuhn im Gespräch mit "Spiegel Online". Auch wurden die Geräte unmittelbar im Stock eingesetzt, also nicht deren Fernwirkung getestet.

Doch auch Kuhn - dessen Versuche nicht das konkrete Bienensterben durch CCD, sondern die Auswirkungen der Strahlungen untersuchte - gibt sich bei einer Bewertung der Ergebnisse vorsichtig. Die in den Versuchen verwendeten Stationen nutzen verschiedene Modulations- und Sendeverfahren: "Wir wissen noch nicht, ob und wenn ja welche dieser Parameter eine mögliche Wirkung auf die Bienen haben."

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."
Albert Einstein

grenzwissenschaft-aktuell.de

Quellen: telegraph.co.uk / spiegel.de

ERSTER KORNKREIS IN ENGLAND FÜR 2007

 
15.04.2007: Kornkreisformation auf Oliver's Castle, Wiltshire | Copyright: M. Scott

Devizes/ England - Am 15. April 2007 wurde die erste englische Kornkreisformation des Jahres in einem gelbblühenden Rapsfeld auf Oliver's Castle in Wiltshire entdeckt. Trotz einer eher einfachen Geometrie fällt das Muster durch seinem Durchmesser von rund 100 Metern und einem 3D-Effekt, der die Illusion einer Kugel erzeugt, ins Auge.

Der lokale Ultraleichpilot Tony Hughes war gegen Mittag auf einem Flug über die Landschaft, als er unter sich den riesigen Kornkreis entdeckte.

Diagramm im Maßstab und geometrische Analyse | Copyright: A. Müller

Das Muster selbst besteht aus einem ca. 10 Meter breiten Außenring der von sieben zueinander regelmäßig verschoben angeordneten ca. 1,5 Meter breiten Ringsegmenten untergliedert wird, die der ganzen Formation einen fast schon dreidimensionale Wirkung geben.

Oliver's Castle, eine eisenzeitliche Hügelfestung unweit des Städtchens Devizes in der Grafschaft Wiltshire, ist seit Jahren für seine spektakulären Kornkreise bekannt. Bisher fanden sich diese jedoch immer nur in den Feldern zu Füßen der Anhöhe. Die neue Kornkreisformation liegt nun in einem Feld direkt auf dem Plateau.


Eine erste Feldbegehung durch den lokalen Kornkreisforscher Charles Mallett zeigte, dass sich eine Vielzahl von Pflanzen bereits wieder aufgerichtet hatte. Dies deutet daraufhin, dass der Kornkreis bereits einige Tage alt war, als er entdeckt wurde. Vom Plateau des Hügels aus ist die Kornkreisformation nur annähernd als solche zu erkennen, da die Pflanzen mannshoch stehen und das Gelände sehr flach verläuft.

Große Teile der Formation zeigten keine Schäden an den brüchigen und festen Rapspflanzen. Dennoch konnten in einigen Teilen auch deutliche mechanisch verursachte Schäden und geborchene Pflanzen entdeckt werden. Ob diese Schäden von den Verursachern oder aber erst von späteren Besuchern (Oliver's Castle ist ein beliebter Ausflugspunkt) verursacht wurden, ist nicht mehr festzustellen.


HIER finden Sie einen einführenden Artikel zum Thema Kornkreise und den Stand der Forschung.
grenzwissenschaft-aktuell.de
Quellen: kornkreise-forschung.de / silentcircle.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
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